Kölner Voltigierverein sichert sich NORKA als Hauptsponsor

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Revolutionäres Konzept für den Voltigiersport: Lichttechnik-Spezialist startet langfristige Kooperation mit Voltigier-Verein Köln-Dünnwald

Dörverden-Hülsen/Köln. Es ist die Sensation des Winters und eine einzigartige und bislang einmalige Kooperation im Voltigiersport: Der Voltigierverein Köln-Dünnwald unter Leitung von Patric Looser und die Firma NORKA – Norddeutsche Kunststoff- und Elektrogesellschaft Stäcker mbH & Co. KG – gehen eine langfristige Sponsoring-Partnerschaft ein. Das gaben der amtierende Deutsche Mannschafts-Meister und die Spezialfabrik für Lichttechnik, die sich 2013 bei der Deutschen Meisterschaft in Verden erstmals im Voltigiersport engagierte, am Wochenende auf einer Pressekonferenz im NORKA-Firmensitz in Dörverden-Hülsen bekannt und präsentierten zugleich ihr revolutionäres Sponsoring-Konzept. Künftig wird das erste Team aus dem Rheinländischen Leistungszentrum unter dem Namen „Team NORKA des Voltigiervereins Köln-Dünnwald“ auf nationaler und internationaler Bühne auflaufen. Das Sponsoring-Paket umfasst zudem die Zusammenarbeit mit weiteren Hochkarätern und Bundeskader-Athleten aus der Kölner Talent-Schmiede: Vize-Europameisterin Corinna Knauf und Vize-Europameister Thomas Brüsewitz (Einzel), die amtierenden Deutschen Meister Torben Jacobs / Theresa-Sophie Bresch sowie Weltcup-Sieger Justin van Gerven mit seiner neuen Partnerin Chiara Congia (Pas-de-Deux). „Wir sind froh, dass wir diese im Voltigiersport bislang einmalige Sponsoring-Zusammenarbeit pünktlich vor dem Start der Weltcup-Saison fixieren konnten“, sagte der ehemalige Weltmeister Looser, der seinen Wohnsitz bereits 2005 aus der Schweiz nach Köln verlegte und 2013 die Leitung des neu gegründeten Top-Clubs übernahm, der seine Wurzeln in der Jugendreitergruppe Köln hat. „Mit der Unterstützung von NORKA werden wir die Qualität unseres Trainings enorm steigern und uns auf Turnieren und Showveranstaltungen noch professioneller präsentieren können“, sagte Looser. Die Kölner, die in Dörverden-Hülsen auch die neue Teamkleidung präsentierten, planen bereits für diesen Winter in den Bereichen Choreografie und Verletzungprävention deutlich umfangreichere Maßnahmen als in der Vergangenheit.

NORKA-Geschäftsführer Martin Stäcker sprach vor den Kölner Elite-Pferdeakrobaten von einer „Herzensangelegenheit“. Der passionierte Hobbyreiter hatte den Voltigiersport erstmals bei der Deutschen Meisterschaft in Verden erlebt und war von der Stimmung und Atmosphäre in der Niedersachsenhalle überwältigt. Die „Menschlichkeit, Herzlichkeit, Dankbarkeit und die Anteilnahme der Voltigierer“ sei der ausschlaggebende Punkt gewesen, eine längerfristige Kooperationen einzugehen. Das von Looser vorgestellte Konzept des VV Köln-Dünnwald, das vorerst eine fünfjährige Zusammenarbeit mit Option auf Verlängerung vorsieht, habe Stäcker vollends überzeugt. „Ich habe sofort gemerkt, dass finanzielle Unterstützung in diesem Sport sehr gut investiertes Geld ist“, unterstrich Stäcker, der mit seiner Firma zudem offizieller Partner der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Bezug auf die optimale Ausleuchtung von Reitanlagen ist.

Dass das Voltigieren aktuell noch nicht derart im medialen Interesse steht wie andere Reitsportdisziplinen, war für Stäcker kein Hindernis am Engagement. „Ich denke, das Voltigieren muss definitiv mehr gefördert werden. Ich habe festgestellt, dass ich mich in dieser Niesche extrem wohl fühle. Da stehen echte Gesichter dahinter und da bin ich als Sponsor nicht nur eine Nummer. Ich spüre eine große Dankbarkeit für unsere Weiterentwicklung. Das habe ich im „normalen“ Spitzenreitsport so noch nicht erlebt“, betonte der NORKA-Chef, der die Kölner Anlage bereits in Augenschein genommen hat, seine Unterstützung auch als eine Art „soziales Sponsoring“ betrachtet und sich freut, dass der Name seines Unternehmens künftig durch die engagierten Kölner auf zahlreichen Pferdesportevents vertreten sein wird.

Die Kölner Mannschaft zeigte sich begeistert vom persönlichen Interesse des neuen Hauptsponsors. „Das ist sicher nicht selbstverständlich und für uns die optimale Basis für die künftige Zusammenarbeit. Herr Stäcker kennt jeden Athleten persönlich und ist für uns bereits zu einem festen Teammitglied und einer Art Mentor geworden“, sagte Looser.

Stäcker freute sich auch auf die Zuammanarbeit auf breitensportlicher Basis. Denn das Sponsoring der Spitzensportler geht Hand in Hand mit einer Kooperation mit der Voltigierabteilung des örtlichen Reitvereins in Hülsen. Dort werden die Kölner Topathleten künftig in Form von Lehrgängen und Trainingseinheiten unterstützen. „Über diese Partnerschaft ist die Möglichkeit gegeben, fachliches Know-how von der Spitze zur Basis zu vermitteln. In diesem Bereich muss im Voltigiersport künftig noch mehr investiert werden. Wir machen hier einfach mal den Anfang und können damit hoffentlich ein Vorreiter sein“, sagte Stäcker.

Unterstützt bei der Vermittlung des Sponsorings hatte Fritz Prommersberger, der in den vergangenen Jahren zahlreiche hochkarätige Voltigier-Events in Verden (DJM 2012, DM 2013, CVIO 2015) als Turnierorganisator maßgeblich geprägt hatte. Prommersberger wird auch in Zukunft in seiner Profession als Consulter für den VV Köln-Dünnwald in Zusammenarbeit mit der Firma NORKA tätig sein. Der Umfang der Unterstützung deckt ein Großteil des Jahresetats des VV Köln-Dünnwalds ab. Zudem wird die Kölner Reitanlage mit NORKA-Technik zu einem Referenz- und Vorzeige-Objekt aufgerüstet.

NORKA – Das 1948 gegründete Unternehmen NORKA – Norddeutsche Kunststoff- und Elektrogesellschaft Stäcker mbH & Co. KG – ist seit mehr als 65 Jahren bekannt als Lösungsanbieter für technische Beleuchtung unter schwierigen Umgebungsbedingungen. Dabei entwickelt NORKA langlebige und effiziente Lichtlösungen. Produziert werden mit modernsten Fertigungstechniken Leuchten hoher Schutzart, die zuverlässig funktionieren und rauen Umgebungsbedingungen wie Hitze, Kälte, Strahlwasser, aggressivem Staub, ätzenden Flüssigkeiten, gefährlichen Gasen und starken Vibrationen dauerhaft standhalten. Das Produkt-Portfolio umfasst über 4.000 Standardleuchten für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Darüber hinaus werden Sonderleuchten für spezielle Anwendungen in eigenen Laboren entwickelt. Die Produktion findet ausschließlich im Werk in Dörverden-Hülsen statt. Für NORKA sind Sonderlösungen nicht die Ausnahme, sondern der Standard. Der unvermindert anhaltende weltweite Anstieg von CO2-Emissionen und die damit einhergehende Energieeffizienz steht seit jeher im Mittelpunkt der Produktentwicklung. NORKA steht für außergwöhnliche Robustheit: In vielen Anlagen verrichten NORKA-Leuchten auch nach 30 und mehr Jahren noch ihren Dienst. Das Unternehmen ist Partner der Deutsche Reiterlichen Vereinigung (FN) und entwickelt spezielle Leuchten, die auf das Sehspektrum von Pferden und die widrigen Bedingungen in Reitanlagen angepasst sind. NORKA hat sich erstmals 2013 bei der Deutschen Meisterschaft in Verden im Voltigiersport engagiert. 2015 wurde im Rahmen des CVIO in Verden die NORKA-Trophy speziell für nationale Talente ausgetragen.

Website VV Köln-Dünnwald: www.vvkoeln-duennwald.de

Website NORKA: www.norka.de

impressions selection – Der Voltigierkalender 2017 ist da!

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“Vaulting 2017 – impressions selection” – edler A3-Wochenkalender mit 56 Top-Fotos

Nach “Flying Vaulters” und “impressions of champions” präsentieren wir Euch in diesem Jahr einen völlig neuen und besonderen Premium-Kalender, der unsere erfolgreichen Editionen der Vorjahre in einem außergewöhnlichen und edlen Produkt vereint. “impressions selection” zeigt die beeindruckendsten Flugeinlagen, alle Championats-Medaillengewinner der Senioren und Junioren sowie viele weitere außergewöhnliche Momente des Voltigierjahres in einem einzigartigen Wochenkalender, eingefangen von den Fotografen Jürgen Rengel, Daniel Kaiser, Gero Meyer und Pascal Duran.

56 exzellente, gestochen scharfe und sorgfältig ausgewählte Fotos der Topstars und Nachwuchstalente im eindrucksvollen A3-Format begleiten den Voltigierfan durch das gesamte Jahr 2017.


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2. Hegnacher Trainerschulung am 26. und 27. November 2016

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Am 26. und 27. November 2016 empfängt die Reitergemeinschaft Hegnach-Oeffingen maximal 60 Voltigiertrainer zur 2. Hegnacher Trainerschulung. Referenten sind Kerstin Bock (Trainerin A Voltigieren), Felix Bender (Kommunikationstrainer & Vorsitzender “Der Voltigierzirkel e.V.”), Gunda Haberbusch (Sportmentaltrainerin), Sonja Ehinger (Physiotherapeutin), Cordula Scharr (Regionaltrainerin Württemberg), Sandra Andres (Veterinärmedizin Studentin).

Gewidmet wird sich den folgenden Themen: Anatomie in der Bewegung, Physiotherapeutische Grundlagen am Voltigierpferd, Longieren von Voltigierpferden und korrigierende Arbeit, Zielgerichtete Korrektursprache, Umsetzung der Bewegungsvisualisierung im Voltigiertraining, Mit den Augen des Richters – Analyse der Hauptkriterien.

Der Zeitplan, Referenten-Portraits, Workshop-Inhalte findet Ihr auf der Website der Veranstaltung. Zur Lizenzverlängerung werden 15 LE anerkannt. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2016.

www.hegnacher-volti-events.de

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Deutsche Voltigierer führen Weltranglisten an

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Kristina Boe und Jannis Drewell an der Spitze / Brüsewitz, Kaiser, Derks und Kay ebenfalls unter den Top 3

Lausanne. Der Weltpferdesportverband FEI hat im Anschluss an die Weltmeisterschaften im französischen Le Mans die Weltranglisten der Voltigierer aktualisiert. In allen drei Disziplinen mischen die deutschen Athleten ganz oben mit. Im Einzel gibt es sogar eine Doppel-Führung: Kristina Boe (Hamburg) führt bei den Damen, Jannis Drewell (Steinhagen) bei den Herren.

Trotz seines Ausfalls beim CHIO Aachen und „lediglich“ Bronze bei der WM in Le Mans konnte Jannis Drewell seinen Platz an der Sonne behaupten. Mit 67 Punkten führt der Sportsoldat vom Landesverband Westfalen – der am vergangenen Wochenende in Verden seinen zweiten DM-Titel feierte – weiterhin das internationale Ranking der Herren an. Erfreulich aus Sicht von Bundestrainerin Ulla Ramge und Disziplintrainer Kai Vorberg: Zwei weitere deutsche Pferdeakrobaten komplettieren die aktuelle globale Top-Drei. CHIO-Aachen-Sieger Thomas Brüsewitz aus Garbsen folgt mit 62 Punkten (er kletterte damit von Platz drei auf zwei), Weltcup-Sieger Daniel Kaiser aus Delitzsch rangiert auf Platz drei (55 Punkte). Der Sachse machte einen Sprung von Platz fünf auf drei. Hinter dem GER-Trio folgen der Österreicher Stefan Csandl (54), Lukas Heppler aus der Schweiz (53), Vincent Hannel aus Frankreich (52) und Weltmeister Lambert Leclezio aus Mauritius (50). Die weiteren deutschen Vertreter: Jannik Heiland auf Platz elf, Julian Wilfling auf Platz 17, Erik Oese und Viktor Brüsewitz auf 21 und 22.

Auch bei den Damen steht eine deutsche Athletin ganz oben: Kristina Boe aus Hamburg erkämpfte sich mit ihrem Vize-WM-Titel erstmals die Spitzenposition. Mit 81 Punkten rangiert die 28-jährige Unfallchirurgin knapp vor Janika Derks aus Dormagen (80), die das weltweite Ranking zuvor angeführt hatte. Die Italienerin Anna Cavallaro folgt dem Bundeskader-Duo mit 74 Zählern auf Rang drei. Auch Corinna Knauf aus Köln schaffte es mit 56 Punkten in die Top Ten. Die Vize-Europameisterin liegt auf Platz acht, Regina Burgmayr vom VV Ingelsberg folgt auf Platz zwölf.

Im Pas-de-Deux führen die österreichischen CHIO-Aachen-Sieger Stefan Csandl und Theresa Thiel mit 46 Punkten vor den Vize-Weltmeistern Janika Derks und Johannes Kay vom RSV Neuss-Grimlinghausen (37). Hinter den Geschwistern Lucie und Simon Chevrel aus Frankreich auf Rang drei (37) folgen Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes aus Altena auf Platz vier (29). Die Weltmeister Jasmin Lindner und Lukas Wacha aus Österreich liegen auf Platz sechs (25). Die frisch gekürten Deutschen Meister Torben Jacobs und Theresa-Sophie Bresch schafften es mit 21 Punkten auf Platz zehn.

Die Weltranglisten sind entscheidend für die Vergabe der Startplätze für den Weltcup. Nur die besten zehn Damen und Herren sind für die Winter-Serie, die im November beginnt, startberechtigt. Qualifiziert sind zudem jeweils nur die besten drei Voltigierer einer Nation. Titelverteidiger Daniel Kaiser ist aufgrund seines Sieges in Dortmund im März für die Serie 2016/17 automatisch gesetzt. Simone Jäiser aus der Schweiz – die Vorjahres-Siegerin bei den Damen – hat ihre Karriere ebenso beendet wie Weltcup-Pas-de-Deux-Championesse Pia Engelberty aus Köln.

Die vollständigen Listen sind zu finden unter: https://data.fei.org/Ranking/List.aspx

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Donnerstag 11.08.2016 – 18 Uhr: WM-Generalprobe in Neuss

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Neuss. Am Donnerstag wird es hochkarätig akrobatisch auf dem Nixhof in Neuss: Eine Woche vor der Voltigier-Weltmeisterschaft im französischen Le Mans laden die erfolgreichsten Pferdeakrobaten der Welt um Meistertrainerin Jessica Lichtenberg ab 18 Uhr zur bereits traditionellen öffentlichen Generalprobe in der Starsky-Halle ein. Die 35-Jährige verspricht „französisches Flair“.

Dem Aufruf folgen sind neben den eigenen drei Medaillen-Jägern – Janika Derks, Johannes Kay und Leon Hüsgen – die deutsche Top-Athleten Jannis Drewell und Daniel Kaiser sowie das brasilianische Team.

Vor allem für Janika Derks wird das Championat im Nordwesten Frankreichs eine echte Herausforderung. Die 26-jährige Physiotherapeutin tritt nicht nur im Einzel-Wettbewerb der Damen im Zirkel an, sondern gemeinsam mit dem gebürtigen Flensburger Kay (21) auch im Pas-de-Deux. Mit ihrem Pferd Auxerre und Lichtenberg an der Longe zählen die Mannschafts-Welt- und Europameister, die in dieser Saison erstmals das Projekt Doppelvoltigieren wagen, im Wettstreit mit der etablierten und eingespielten Konkurrenz aus Österreich, Deutschland und den USA zum erweiterten Favoriten-Kreis. Die Ausnahme-Athleten können jederzeit für eine Überraschung sorgen. Am Donnerstag wollen sie ein letztes Mal im Wettkampf-Modus testen, ehe es für die Vierbeiner schon am Sonntag nach Le Mans aufgeht. Neben der Pas-de-Deux-Kür wird Derks auch ihre drei Einzel-Programme (Pflicht, Kür, Technikprogramm) präsentieren. Der RSV-Schützling machte in dieser Saison im internationalen Wettstreit bereits mächtig Eindruck, glänzte mit Siegen im niederländischen Ermelo und Krumke (Sachsen-Anhalt) sowie Rang zwei beim Weltfest des Pferdesports, dem CHIO Aachen. Damit turnte sie sich ganz klar in die Rolle einer haushohen Medaillen-Favoritin.

Auch Leon Hüsgen, der für die Nixhofer bei der parallel ausgetragenen U18-Europameisterschaft an den Start geht, zeigte zuletzt ganz starke Leistungen. Im mecklenburgischen Redefin verpasste der 17-Jährige vor einer Woche den Titel bei den Junioren auf dem Rücken von Smarti nur um Haaresbreite. Gemeinsam mit Longenführerin Elisabeth Simon will der Rheinländer in Le Mans ebenfalls nach Edelmetall greifen. Bundestrainerin Ulla Ramge, die sich die Generalprobe gemeinsam mit Disziplintrainer Kai Vorberg vor Ort anschauen wird, hält dies für ein realistisches Ziel.

Zusätzlich zu den Lokalmatadoren haben zwei A-Kader-Herren ihre Teilnahme am Spektakel in Neuss zugesagt: Jannis Drewell aus dem westfälischen Steinhagen, der im vergangenen Jahr die Goldmedaille bei der EM in Aachen gewann, wird seine Darbietungen ebenso testen wie der amtierende Weltcup-Sieger Daniel Kaiser aus Leipzig. Komplettiert wird das „exklusive und hochkarätige Programm“ (O-Ton Lichtenberg) vom brasilianischen Nationalteam. Die Südamerikaner bereiten sich derzeit in Köln und Neuss auf das globale Championat vor.

Förderpreis “Beste Neustarter” bei der DJM in Redefin vergeben

Foerderpreis Beste Neustarter DJM 2016 Voltigieren

Die Interessen- und Fördergemeinschaft “Der Voltigierzirkel e. V.“ stiftete anlässlich der Deutschen Jugendmeisterschaften 2016 in Redefin (29. bis 31. Juli 2016) einen Ehrenpreis in Höhe von insgesamt 800,- Euro für die besten Neustarter im Voltigierwettbewerb.

Die Preisträger in diesem Jahr waren:
Juniorteam Ingelheim (Jürgen Köhler, Poker)
Marie Dierßen (Barbara Rosiny, Dark Beluga)
Simon Stolz (Jürgen Köhler, Nabucco)

Eine Gruppe und je ein männlicher und weiblicher Einzelvoltigierer kamen in den Genuss eines Geldpreises, der zweckgebunden (Ausrüstung zum Voltigieren) vergeben wurde. Bedingung: Sie mussten zum ersten Mal im Starterfeld einer DJM vertreten sein. Der und die jeweils Bestplatzierte erhielten einen Gutschein über 400,- Euro (Gruppe) bzw. 200,- Euro (Einzel).

Obwohl das Juniorteam Ingelheim aus dem Juniorteam des Laubenheimer RV hervorging, das bereits mehrfach an einer DJM teilnahm, entschied sich der Vorstand von “Der Voltigierzirkel e. V.”, dem Juniorteam Ingelheim den Preis zu übergeben. Vier Aspekte waren dabei ausschlaggebend:
1. Die Gruppe hat den Verein gewechselt
2. Der Longenführer wurde ausgetauscht
3. Das Pferd ist neu
4. Die Hälfte der Gruppe hat bislang an keiner DJM teilgenommen

Entstehungsgeschichte des Förderpreises
Die Förderung des Voltigiersports ist das erklärte Ziel von “Der Voltigierzirkel e. V.”. Einer der Ansätze hierfür ist es, die Leistungsträger von morgen zu unterstützen. Aus diesem Grund erweckte der Vorstand des Vereins im Jahr 2005, anlässlich der Deutschen Meisterschaft der Voltigierer in Leipzig, den Förderpreis “Beste Neustarter DM“ zum Leben. 2009 wurde erstmals der Förderpreis an die besten Neustarter bei den Junioren vergeben. Seit 2013 wird der Förderpreis “Beste Neustarter“ nur noch im Juniorbereich vergeben.

Pressemeldung von Felix Bender
Foto: Anne Kubig